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| Die Entwicklung der Deutschen Stationärrolle
Der Engländer Illingworth erfand 1905 die Stationärrolle. In England und den U.S.A. wurden dann auch bald von anderen Herstellern der Rollentyp nachgebaut und in alle Welt verkauft. Meines Wissens nach wurde die erste Deutsche von Walter Schulz aus Berlin gebaut und vertrieben. Dies muss so um 1920 gewesen sein? Die Rolle hat einen Rollenkörper der aus Aluminium gedreht wurde. Die Spule ist aus Aluguss und innen mit einer Lederbremse. Durch ein oben liegendes Bakelit-Rad wurde Sie festgestellt oder gelöst . Die Schnur wurde mit einer sogenannten Nähmaschinenöse gewickelt. Die Rolle hatte schon einen Hub, um die Schnur besser auf der Spule zu platzieren. ![]() ![]() Illingworth Nr.1 (links) und "W.S. Selekta" (Sammlung Wolff).
Ende der Dreißiger-Jahre brachte die Firma D.A.M. die Quick in den Verkauf. Sie ist identisch mit dem Photo. Aber sie hatte nur einen halben Schnurfangbügel. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie genauso weiter produziert wie vor dem Krieg nur der Schnurfang war geschlossen und beweglich. Das Nachfolgemodell war 1950 die Quick Standard. Sie war identisch mit der Vorgängerin, hatte aber jetzt eine Kurbel-Rückdrehhemmung. ![]() Quick 1949 von D.A.M. (Sammlung Wolff).
Quick Standard 1950 von D.A.M.(Sammlung Wolff). Auch 1950 kam schon die erste Quick Junior mit Bakelitspule und Kurbel-Rückdrehhemmung. Weiter wurden jetzt immer mehr Stationärrollen von anderen Herstellern auf den Gerätemarkt gebracht. Hier sind zu nennen: Triplex-c, Noris Sport, Regina u.s.w. ![]() Quick Junior 1950 von D.A.M..
Aufgeschrieben von Manfred Wolff Das kleine Angelmuseum: www.manni-hodenhagen.de |