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Newsflash: 08.01.2008



Warnung vor Fälschungen!

In letzter Zeit häufen sich die Meldungen, dass gefälschte oder "gepimpte" Sammelobjekte im Umlauf sind. Im folgenden ein paar Hinweise zu aktuellen Warnungen.

Vorsicht ist vor allem bei Rollen geboten, die in neuwertigem Zustand angeboten werden, wie bspw. die (vermutlich) nachlackierten DAM Rollen aus Frankreich. Deshalb sollte man hochpreisige Rollen nur bei Verkäufern kaufen, die sich durch ihre bisherigen Verkäufe als kompetent erweisen. Auch sollte man sich schriftlich (E-Mail) versichern lassen, dass die Rolle original ist (so hat man wenigstens nachher eine rechtliche Handhabe).

Des weiteren habe ich den Hinweis bekommen, dass z.Z. sehr gesuchte Farbvarianten von ABU Rollen als Fakes unterwegs sein sollen, und zwar von deutschen Verkäufern. Gewarnt wurde vor den Modellen 333 rot/schwarz, 333 gelb/schwarz, 333 mit verchromten Spulentopf und die 444 A mit verchromten Spulentopf. Hier sollte man also vorsichtig sein und sich genau informieren, ggf. mit dem Verkäufer telefonieren und sich die Originalität schriftlich versichern lassen.

Insgesamt sollte man auch immer Skeptisch sein bei englischen Holz- und Messing Grundrollen. Sehr bekannt sind wohl die gefakten Moscrop Rollen aus Messing, die in Pakistan hergestellt wurden. Mit diesen Fake-Reels muss man vor allem in Antiquitätengeschäften und auf eBay UK rechnen. Bei den Moscrop Rollen kann man aber die meisten Fakes auf den ersten Blick erkennen. Und zwar handelt es sich um einen Fake, wenn die Griffe aus Metall sind. Auch finden sich bei einigen Fälschungen Rechtschreibfehler im Firmennamen. Des weiteren haben die Fakes eine Merkwürdige Patina, die durch anspritzen und aufpinseln eines Oxidationsmittels erzeugt wurde. Oft lassen sich kleine Spritzer schon auf den Fotos erkennen. Bei Holzrollen sollte man besonders vorsichtig sein, wenn sie sehr neu aussehen.

Bei deutschen Kunstködern muss man acht geben, wenn sie mit einem Storch oder einem Ziegenbock gepunzt sind. Hier wurde auch schon von nachträglich gepunzten Ködern berichtet.

Man kann sich nie hundertprozentig schützen, vor allem nicht bei online Auktionen. Aber es wäre ratsam, wenn man in Zukunft etwas sorgsamer prüft, bevor man sich nachher ärgert.